Die Marmelade-Kekse meiner Oma

Es kommt ganz selten vor, dass ich an einem Rezept fast verzweifle, aber heute liegt das daran, dass niemand die Marmeladekekse meiner Oma so hinbekommt. Ich liebe diese Kekse. Ich hab schon oft versucht sie nachzumachen, aber so gut werden sie nie.

Naja, vielleicht irgendwann wenn ich auch 82 bin und seit 70 Jahren Kekse backe … 😉 Aber bis dahin muss noch viiiieeeelll Zeit vergehen!

Also bin ich zu meiner Oma gefahren um einige Bilder zu machen, wenn die Küche zum Backstudio umfunktioniert wird. Weil meine Oma macht ja nicht nur 50 Stück Kekse – sie macht 100erte!!! Und noch was: meine Oma hat einen Angestellten! Jawohl! Meinen Opa! Seit Jahrzehnten backen sie die Kekse gemeinsam und wahrscheinlich ist es das was die Kekse ausmacht!

Opas Aufgabe: er muss schauen, dass die Kekse nicht zu dunkel im Ofen werden, er muss sie rausnehmen und mit selbstgemachter (!) Ribiselmarmelade bestreichen und die Kekse zusammensetzen.

Meine Oma ist verantwortlich für den Teig, das Ausrollen, das Ausstechen!

Super Arbeitsteilung oder?


200 Gramm Butter
200 Gramm Staubzucker
600 Gramm Mehl griffig
4 Dotter
etwas Rum
1 Pkg Vanillezucker
1 Msp Backpulver
etwas Zitronensaft
etwas Zitronenschale

Ribiselmarmelade


Also in der Theorie geht es ja einfach: Alles mischen und für 1 Stunde in den Kühlschrank. Rausnehmen ausrollen, ausstechen und ab in den Ofen. Mit Marmelade bestreichen und zusammensetzen.

Hierzu ein paar kleine Tipps meiner Oma:

  • Wenn der Teig zu fest ist oder bröckelt – etwas Sauerrahm oder Milch hinzufügen.
  • Immer Marmelade ohne Kerne verwenden.

  • Den Teig ausreichend bemehlen.
  • Die Marmelade in eine Spritze füllen – so kann man leichter portionieren.
  • Zuerst die unteren Kekshälften backen und bestreichen und erst danach die oberen.
  • Die obere Kekshälfte noch heiß auf die untere drücken.
  • Vor dem Servieren die Kekse noch kurz in Wiener Backzucker wälzen – dann schauen sie besonders schön aus!

Tja, und alles andere ist wohl Gefühl – da kann ich mir selbst auch nicht besser helfen 😉

Für heuer hab ich jedenfalls genug Kekse von meiner Oma bekommen 😉

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